Liebe Nauroderinnen und Nauroder,

seit vielen Jahren ist die Verwirklichung einer Seniorenwohnanlage für die Nauroder CDU –und auch für den gesamten Ortsbeirat- eines der wichtigsten kommunalpolitischen Anliegen.

Bereits im Jahr 2001 (!) regten der „Ökumenekreis der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden“ Auringen, Medenbach und Naurod mit unserem damaligen Gemeindepfarrer Reinhard Strähler den Bau einer solchen Einrichtung im Nordosten der Stadt –bevorzugt natürlich in Naurod- an.
Erste Gespräche mit städtischen Repräsentanten zeigten aber sehr schnell, dass der Standort Naurod bei den dortigen Überlegungen keine Rolle spielte.

In den Jahren danach ließ der Ortsbeirat nichts unversucht, um eine solche Einrichtung mit „seniorengerechten Wohnungen“ und einem –wie auch immer gearteten- „Betreuungs- und Pflegekonzept“ zu verwirklichen.

Die erste Chance dazu ergab sich mit der Bebauung des Grundstücks Kirchhohl/Lilienstraße, das zunächst von der Stadt an einen privaten Investor verkauft wurde.
Allerdings waren sich die Fachleute einig darin, dass die vorhandene Grundstücksgröße für eine solche Einrichtung nicht ausreiche.
Der Ortsbeirat legte aber Wert darauf, dass die zu errichtenden Wohnungen senioren- und behindertengerecht gestaltet werden mussten.

In einem „zweiten Anlauf“ befasste sich der Beirat mit einer Fläche am Friedhofsweg, die zunächst einmal als Friedhofserweiterungsgelände vorgesehen war.
Aber auch hier stellten sich z.B. die vorhandenen Grundstücksgrößen und auch die Besitzverhältnisse als Hindernisse dar.

Im Jahr 2016 schlug der aus Bremthal stammende Unternehmer Reinhard Ernst dem Ortsvorsteher vor, im Geburtsort seiner Ehefrau über die „Reinhard-und Sonja-Ernst-Stiftung“ eine Wohnanlage für Senioren zu errichten.

Bei einem Besuch des neuen Stadtentwicklungsdezernenten Hans-Martin Kessler in Naurod verständigte man sich darauf, dass die Geländefläche südlich der Rilkestraße im Distrikt „Eichert“, zwischen dem Tennis- und Reitgelände und den Schulen für den Bau einer solchen Einrichtung infrage kommen könnte.

Im Frühjahr dieses Jahres hat die Stadt mit den Vorbereitungen zu den notwendigen Planungen begonnen und befragt derzeit die in Frage kommenden Grundstückseigentümer nach ihrer Verkaufsbereitschaft.

Die Nauroder CDU –und sicherlich der gesamte Ortsbeirat- hoffen sehr, dass die Gespräche und Verhandlungen positiv verlaufen und der Bau dieser für Naurod so wichtigen Einrichtung in die entscheidenden Planungsphasen gehen kann.

Wolfgang Nickel​​​
Ortsvorsteher​​​​

Stefan Kohl
Stv. CDU-Vorsitzender

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